Zehn Kämpferinnen gaben am Samstag im Widenbad alles
Schon im Vorfeld war klar: Das Spiel unserer B-Juniorinnen am Samstag im Widenbad gegen Bluestars würde schwierig werden. Trotz mehrfachen Aufrufen und Bemühungen Seitens der TrainerInnen und auch der SpielerInnen standen beim Anpfiff leider nur zehn Spielerinnen auf dem Platz (5 vom JBa und 5 vom JBb). Und das gegen einen Gegner, der in unserer 1. Stärkeklassegruppe definitiv kein Punktelieferant ist.
Umso beeindruckender war es dann, was diese zehn Spielerinnen auf dem Platz zeigten. In der ersten Halbzeit war die bunt zusammengewürfelte und in dieser Kombination überhaupt nicht eingespielte Truppe dem Gegner phasenweise sogar überlegen. Die Männedörflerinnen kamen zu mehreren guten Abschlussgelegenheiten. Aus einer dieser Situationen resultierte dann auch der hochverdiente Führungstreffer zum 1-0. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. Mit etwas mehr Glück und Kaltblütigkeit im Abschluss hätte es auch 2-0 oder sogar 3-0 stehen können, was für den weiteren Verlauf des Spiels wichtig gewesen wäre.
In der zweiten Halbzeit wurde Bluestars dann immer stärker, während bei den Männedörflerinnen logischerweise Fitness und damit auch Aufmerksamkeit nachliessen. Da es keine Wechselmöglichkeiten gab, musste aber durchgebissen werden, was die zehn Kämpferinnen auch taten. Leider kassierten die Gelb-Schwarzen in einer Schwächephase drei schnelle Tore, Bluestars drehte damit das Spiel.
In Spielminute 65 dann ein Schockmoment: Eine Spielerin von Bluestars erlitt eine schwere Verletzung in einem an sich fair geführten Zweikampf. Sie musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Der fast 30-minütige Unterbruch war nicht förderlich für das Spiel. Die restlichen 25 Minuten waren ein «chnorz» auf beiden Seiten. Immerhin bekamen die Zuschauer noch ein paar schöne Tore zu sehen. Der am Ende eigentlich nicht mehr sonderlich relevante Endstand lautete 2-5. Damit kassierten unsere Ba-Juniorinnen die erste Niederlage in dieser Saison.
Was aber auch klar ist: Mit Wechselmöglichkeiten und mehr Tiefe im Kader wäre dieser Gegner zu packen gewesen. Die zehn Spielerinnen, die an diesem Samstag aufliefen, müssen sich aber definitiv nichts vorwerfen lassen. Sie haben alles für ihr Team gegeben.






