Am Samstag trafen die Frauen vom ZSU1 auf die Gastgeberinnen vom FC Lugano. Der gepflegte Rasen und die tolle Kulisse motivierten die Spielerinnen, alles für einen wichtigen Sieg zu geben. Für die Zürcherinnen stand viel auf dem Spiel: Der Klassenerhalt hing von diesem Match ab und man wusste, dass auch die Ergebnisse der anderen Abstiegskandidaten entscheidend sein würden.
Gleich nach dem Anpfiff übernahmen die Tessinerinnen das Kommando und setzten die Abwehr vom ZSU1 unter Druck. Doch die Zürcherinnen hielten gut dagegen, organisiert und konzentriert in der Defensive. Während der FC Lugano den Grossteil des Ballbesitzes hatte, gelang es auch den Gästen aus Zürich, einige gefährliche Momente zu kreieren. Die Frauen von ZSU1 zeigten eine starke Defensivleistung und konnten das Spiel bis zur Halbzeitpause ausgeglichen halten. Mit einem 0:0 ging es in die Kabinen, und die Spannung blieb greifbar, denn man wusste, dass die zweite Hälfte entscheidend sein würde.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FC Lugano den Druck und kam immer wieder gefährlich vor das Tor der ZSUlerinnen. In der 60. Minute kam es dann zu einer entscheidenden Szene: Ein umstrittener Elfmeter wurde den Gastgeberinnen zugesprochen. Damit ging Lugano mit 1:0 in Führung.
Dieses Tor veränderte die Dynamik des Spiels. Die ZSU1-Frauen versuchten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, wurden jedoch von den druckvollen Angriffen der Luganesi zurückgedrängt. Zwei weitere Tore folgten, als Lugano in der 75. Minute und der 81. Minute den Sack endgültig zumachte und auf 3:0 erhöhte.
Trotz des guten Einsatzes und der guten Leistung in diesem entscheidenden Spiel mussten sie feststellen, dass die Konkurrenz im Abstiegskampf ihre Spiele gewonnen hatte. Damit stand fest: ZSU1 wird in der nächsten Saison wieder in der 2. Liga antreten.
Trotz der Enttäuschung und des Abstiegs blicken die Frauen von ZSU1 optimistisch in die Zukunft. Mit der Entschlossenheit und dem Teamgeist, den sie in dieser Saison gezeigt haben, besteht die Hoffnung, dass sie die 2. Liga dominieren werden. Das Ziel ist klar: Der Wiederaufstieg in die 1. Liga.
(cf)






