Bb: Walk On Through The Wind, Walk On Through The Rain
Samstag, 17.10.2026 – FC Stäfa c – FC Männedorf b 1:3 (0:1)
Innert kürzester Zeit schaffte es dieser nasskalte Samstag, die Erinnerung an all die warmen und trockenen Herbsttage verblassen zu lassen. Trotzdem waren alle Spieler so motiviert, dass wir bereits bei der Besammlung einen Rekord aufstellten und vor der abgemachten Zeit Richtung Frohberg losfuhren. Die lange Spielpause und das Derby gegen den FC Stäfa c machten offensichtlich Lust auf Fussball. Trinkpausen waren heute kein Thema – für genug Flüssigkeitszufuhr war ohnehin gesorgt.
Gute erste 45 Minuten unseres Teams. Unter Berücksichtigung, dass Stäfa an 2. Stelle der Tabelle steht, wäre vielleicht sogar die Note «sehr gut» angebracht. Hinten liessen wir nichts anbrennen, zumindest ist uns keine offensive Aktion von Stäfa im Gedächtnis geblieben. Pedro und Flavio hielten das Mittelfeld trotz bandagierter Arme zusammen. Nach vorne agierten wir allerdings gerne etwas überhastet und ungenau. So mussten wir uns bis zur 33. Minute gedulden, bis sich die Feldüberlegenheit in etwas Zählbares ummünzen liess. Ramy, seines Zeichens Aussenverteidiger, provozierte im Pressing im gegnerischen Strafraum ein Handspiel des gegnerischen Verteidigers. Den fälligen Penalty verwandelte nicht Victor, sondern wie gewohnt souverän Dani. Ob es an Kalles Handschrift lag oder ob der Regen aus einer 27 eine 22 auf dem Matchblatt gemacht hat, wissen wir nicht. Die grosse Chance auf sein Tor hatte Victor, als er nach perfekter Flanke von links allein im Strafraum zur Direktabnahme kam, den Ball dabei aber nicht wie gewünscht traf.
Die Führung zur Pause war also denkbar knapp, dennoch stimmte das Gefühl angesichts des Spielverlaufs. Daran sollte sich vorerst auch nichts ändern. Krönung war das 2:0 nach 53 Minuten: Kopfball von Miro nach Freistoss von rechts, als Eigentor gewertet, da ein Verteidiger noch vergeblich zu retten versuchte. Aber links oder rechts ins Tor – Hauptsache 2:0. Danach war plötzlich der Wurm drin bei den Fischottern. Stäfa hatte nun mehr Ballbesitz. Hinten blieben wir zwar weiterhin dicht, aber nicht mehr so stilsicher – dem Wetter angepasst, sah es ab und an eher nach Schwimmen aus. Trotzdem bot sich mehr als einmal die Möglichkeit, mit gefährlichen Gegenstössen den Sack zuzumachen. Doch die Chancenverwertung liess heute zu wünschen übrig. Nicht Red Bull, sondern die gelbe Karte gegen Nico verlieh der Schlussoffensive der Gastgeber Flügel, die mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 belohnt wurde. Doch praktisch im Gegenzug nahm Flavio mit seinem Treffer zum 3:1 nach schnell ausgeführtem Einwurf den Wind wieder aus den Segeln. Alles war nass – aber wenigstens die 3 Punkte waren im Trockenen.
Gratulation zu diesem Erfolg und ein Dankeschön an Rafael und Flavio welche unser Team heute ergänzten, so dass wir doch noch mit 13 Spielern antreten konnten.
[fbl]
Feier nach dem Spiel: «You’ll Never Walk Alone»








