Nach der schmerzlichen 2:3 Niederlage am letzten Samstag, die der ZSU 1 gegen das unterklassige Uster einfahren musste, wusste jede Spielerin, was sie heute gegen das oberklassige FC Küssnacht am Rigi (NLB) besser machen wollte. Mit einem etwas dezimierten Kader trafen wir uns an dem heissen Samstagnachmittag zur Besammlung.
Unser Trainer Michel hat uns in den Trainings wie auch bei der Matchbesprechung optimal auf das Spiel eingestellt. Die entscheidenden Details wurden im Training geübt, die taktischen Vorgaben waren klar und die Motivation gross. Jetzt galt es, das Erlernte auf dem Platz umzusetzen.
Wir starteten gut und merkten schnell, dass trotz des Ligaunterschieds mehr drin liegt. Wir waren motiviert und agierten sehr gut als Team. Die erste Halbzeit war jedoch noch geprägt von einigen Fehlern. Wir hatten teilweise Mühe denn Ball länger in unseren Reihen zu halten, da wir doch immer wieder etwas hastig nach vorne spielen wollten und somit den Ball zu schnell verloren haben. Auch mit den Ballannahmen hatten wir etwas Mühe. Trotzdem konnten wir sehr gut mit dem Gegner mithalten und es ging ohne Tore in die Pause.
Nach einer guten und konstruktiven Sitzung in der Garderobe ging es wieder raus auf den Platz. Die Beine waren schon etwas müde, die Hitze drückte immer noch stark. Und trotzdem waren wir sehr motiviert. In die zweite Halbzeit starteten wir sehr gut, je länger sie dauerte, desto besser ergab sich ein Spielfluss. Unsere Ballhaltephasen wurden immer länger und die Kommunikation immer besser. Fast jeden Zweikampf haben wir gewonnen. Unsere Gegner hatten nicht mehr viel vom Spiel, da wir die spielbestimmende Mannschaft waren. Es gelang, den FC Küssnacht am Rigi in die eigene Platzhälfte zu drängen.
Trotz unserer sehr guten Leistung kamen wir nicht über ein 0:0 hinaus. Vor dem Tor müssen wir noch effizienter werden und lernen, noch mehr Chancen zu kreieren. Und doch können wir stolz auf uns sein. Wir haben gestern gezeigt, was wir können und dass wir definitiv Potenzial haben.
Nun heisst es, weiter gut arbeiten in den Trainings, Anweisungen vom Trainerteam umsetzen und nächste Woche gegen den FC Solothurn aus der NLB nochmals alles geben – bevor es dann losgeht mit dem ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Staad.








