Saisonbilanz Juniorinnen C
Ein Herbst im Zeichen des Zusammenfindens
Fussball ist schnell erklärt: Eine Gruppe von Leuten kommt auf einem Feld mit einem Ball zusammen und versucht gegen eine andere Gruppe ein Tor zu schiessen. Fertig.
Leider – oder zum Glück – ist es in der Realität dann doch nicht ganz so einfach. Das hat die Herbstsaison 2022 bei den C-Juniorinnen des FC Männedorf eindrücklich gezeigt. Um es klar zu machen: Es war kein einfacher Start kurz vor den Sommerferien. Einerseits musste sich das neu formierte Trainerduo mit Martin Steinegger und Hana Maurer finden – was zum Glück schnell ging.
Der selbe Findungsprozess musste allerdings auch unter den 20 Spielerinnen stattfinden. Dass dies bei einer aus zwei Teams neu zusammengewürfelten Equipe nicht von selber gehen würde, war wohl (fast) allen klar. So stand das Soziale in den ersten Wochen klar im Vordergrund. Nach einem nicht nur wegen des Wetters eher unterkühlten Start begann spätestens zu Beginn der Saison das Tauwetter. Aus einer Gruppe von teils äusserst talentierten Individualistinnen formte sich nach und nach ein Team.
Das schlug sich auch in den Resultaten nieder. In den ersten paar Spielen blitzte das Talent dieser C-Juniorinnen zunächst phasenweise auf. Spätestens in der zweiten Saisonhälfte dominierten die Gelb-Schwarzen dann aber den Spielbetrieb und fegten die gegnerischen Teams teils regelrecht vom Platz. Vor allem die Derby-Konkurrentinnen aus Stäfa dürften keine guten Erinnerungen an die 1-8-Klatsche auf dem Frohberg haben…
Am Ende resultierte Rang vier in der Tabelle – wobei der Rückstand auf den Tabellenersten nur gerade drei Punkte beträgt. Unsere C-Juniorinnen blieben in der Meisterschaft mit vier Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen.
Etwas ärgerlich war dann im November das an sich unnötige Aus im Cup-Achtelfinale gegen den spielerisch (aber nicht kämpferisch) unterlegenen FC Wald.
Im Frühling wird diese spielstarke Equipe in nahezu unveränderter Zusammensetzung wieder im Meisterschaftsbetrieb antreten. Man darf gespannt sein, zu welchen Leistungen dieses Team in den kommenden Monaten fähig sein wird. Der Teamgedanke muss nach wie vor klar im Vordergrund stehen. Dann sind diese C-Juniorinnen zu Grossem fähig. Aber nur dann.
Martin Steinegger, Trainer Juniorinnen C








